28.12.2013 15:47 |

Gewalt geht weiter

Thailand: Sicherheitsmann aus Auto erschossen

Die gewaltsamen Proteste gegen die Regierung in Bangkok halten weiter an. Am Samstag wurde ein Sicherheitsmann erschossen - zunächst war von einem Demonstranten die Rede. Drei weitere Sicherheitsleute seien verletzt worden, als ein Bewaffneter aus einem fahrenden Auto heraus mit einem Sturmgewehr feuerte, berichtete die "Bangkok Post".
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Erst am Donnerstag wurde ein Polizist erschossen, als Protestierende versuchten, ein Sportstadion zu stürmen, in dem Wahlvorbereitungen liefen. Am Freitag starb ein angeschossener Demonstrant im Krankenhaus.

Proteste richten sich gegen "Marionetten"-Premierministerin
Seit Oktober kommt es immer wieder zu Protesten gegen Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra - die lediglich als Marionette ihres Bruders und ehemaligen Premiers Thaksin Shinawatra gesehen wird - und zu Zusammenstößen zwischen Regierungsanhängern und -gegnern. Mittlerweile gehen allerdings deutlich weniger Demonstranten auf die Straßen als noch vor wenigen Wochen.

Yingluck trotzte bisher Forderungen nach ihrem Rücktritt. Stattdessen hat sie vorgezogene Parlamentswahlen für den 2. Februar angekündigt, aus denen voraussichtlich ihre Partei Puea Thai als stärkste Kraft hervorgehen würde. Die Opposition lehnt Neuwahlen ab.

Militär schließt Intervention nicht aus
Die Militärführung hatte am Freitag eine Intervention nicht mehr ausgeschlossen, sollten sich die Konfliktparteien nicht annähern. In den vergangenen 81 Jahren hat das Militär in Thailand 18 Mal geputscht.

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