Heftige Explosionen
Süd-Iran: Sechs Tote bei Bombenanschlägen
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte für diesen Dienstag eine Reise in die Provinz Chusistan und deren Hauptstadt Ahwas geplant. Er habe den Besuch jedoch wegen schlechten Wetters verschoben, hatte die Nachrichtenagentur Fars am Montag gemeldet.
Im vergangenen Jahr hatten arabische Separatisten in der ölreichen Provinz Chusistan Unruhen ausgelöst. Bei mehreren Anschlägen und Gewalttaten waren Dutzende Menschen verletzt und getötet worden. Teheran hatte damals "ausländische Verschwörungen" hinter den Unruhen ausgemacht und Großbritannien vorgeworfen, die ethnischen Spannungen zwischen Iranern und Arabern zu schüren.
Fünf Bombenanschläge auf Korsika
Fünf Bombenanschläge haben in der Nacht zum Dienstag im Norden der französischen Mittelmeerinsel Korsika schweren Sachschaden angerichtet. Die Attentate in der Gegend von Bastia und Cervione galten einem italienisch geführten Ferienzentrum, einem Campingplatz und drei Zweitresidenzen, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Der Sprengstoff zerstörte das Empfangsgebäude des Ferienzentrums und mehr als 15 Holzbungalows des Campingplatzes. Die Ermittler gehen davon aus, dass alle Anschläge von einer Gruppe ausgeführt wurden.
Korsische Separatisten kämpfen seit vielen Jahren auch mit Gewalt für eine Loslösung der Insel von Frankreich. Auf zwei Verstecke mit zusammen 40 Dynamitstangen waren Ermittler am Montag nach einem Anschlag auf das Finanzamt von Aix-en-Provence in Südfrankreich gestoßen. Bei der Explosion war der mutmaßliche Attentäter, ein 24-jähriger korsischer Nationalist, umgekommen.











Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.