24.11.2005 16:56 |

"Stank bestialisch"

Deutsche lebte mit 263 Hunden in Einfamilienhaus

Zusammen mit 263 Hunden hat eine Frau im deutschen Duisburg in ihrem Einfamilienhaus gelebt. Bei einer Razzia hatte das Ordnungsamt am Vortag nach Beschwerden von Anwohnern die Hunde von dem Grundstück abtransportiert.

Haus und Grundstück seien über und über mit Hundekot verschmutzt gewesen. "Das war jenseits jeder Vorstellungskraft. Es stank bestialisch", sagte Reinhold Mettlen vom Ordnungsamt. Der riesige Garten des nur schwer einsehbaren Grundstücks sei eine einzige Matschfläche gewesen.

Keiner wollte sie haben
Bei einem Großteil der Hunde handele es sich um in ihrem Verhalten problematische Tiere, die vom Tierheim nicht zu vermitteln gewesen seien. Viele davon seien von Touristen beispielsweise aus Mitleid aus den südeuropäischen Ländern mitgebracht worden. Wieso viele der Hunde dann an die Deutsche gegeben wurden, ist noch unklar. Vermutlich habe die Hundeliebhaberin die Tiere angenommen, weil sie kein anderer haben wollte.

Jetzt soll versucht werden, doch noch mögliche Besitzer und Interessenten für die Hunde zu finden. Etwa 120 Tiere seien in dem längst überfüllten Duisburger Tierheim untergebracht worden, weitere rund 140 Tiere in umliegenden Städten. Gegen die Frau werde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Foto: Symbolbild

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