Di, 21. August 2018

Nach "Entführung"

09.12.2013 09:31

Pony "Friedolin" wird heuer per Video überwacht

Der tierische Kriminalfall des Jahres 2012 soll sich heuer nicht so einfach wiederholen: "Friedolin", das rot-braune Zirkus-Pony aus Berlin, hatte zu Weihnachten vor einem Jahr für Schlagzeilen gesorgt. Das Huftier war offenbar gestohlen worden, eine Woche lang verschollen, und tauchte unversehrt am Stefanitag wieder auf. Heuer wird das Pony gar videoüberwacht.

Der große Weihnachtscircus ist wieder in der Stadt und auch im heurigen Jahr ist Mini-Pony Friedolin mit dabei, um großen und kleinen Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Doch etwas wird dieses Mal anders sein.

"Wir lassen uns unseren 'Friedolin' nicht noch einmal entführen", sagt das Oberhaupt der Berliner Zirkusfamilie, Adolf Lauenburger - dafür habe er gesorgt. Denn heuer wird die tierische Attraktion mit einer eigens installierten Videokamera jede Nacht in seinem kleinen Stall hinter dem Zelt in Inzersdorf genau überwacht.

"Aus dem Stall gestohlen"
Vor rund einem Jahr nämlich war Friedolin vom einen auf den anderen Tag plötzlich verschwunden. "Aus dem Stall gestohlen", zeigte sich Zirkusdirektor Adolf Lauenburger damals überzeugt.Mehr als eine Woche lang gab es kein Lebenszeichen von dem kleinen Huftier, die Hoffnung schwand, das Pony jemals wiederzusehen - bis zum 26. Dezember, als ein anonymer Anruf bei Lauenburger einging.

So soll eine "verwirrte Wienerin" das Pony in ihrer Gewalt gehabt haben. Die Unbekannte gab damals an, sie habe das Tier für ihr schwer krankes Kind gestohlen, um ihm eine Freude zu machen. Als die Frau jedoch nicht mehr weiterwusste, brachte sie Friedolin zu einer Bushaltestelle am Ende der Breitenfurter Straße und leinte ihn an einer Parkbank an. Wenig später konnte Adolf Lauenburger das Pony wieder in die Arme schließen.

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