Syrische C-Waffen
OPCW: USA zerstören einen Teil auf dem Meer
Nachdem sich bisher kein Land bereit erklärt hatte, die Chemiewaffen auf seinem Territorium zu vernichten, schlugen vor Kurzem die Amerikaner vor, die Massenvernichtungswaffen auf einem Schiff oder einer schwimmenden Plattform zu vernichten. Dies ist laut Experten technisch durchaus machbar.
C-Waffen noch nie zuvor in so einem Umfang zerstört
Sowohl die USA als auch Japan haben auf diese Weise bereits C-Waffen beseitigt: Die USA in den 1990er-Jahren auf einem Pazifik-Atoll und Japan 2004 bis 2006 vor dem Hafen Kanda. Allerdings ist dies noch nie in einem solchen Umfang geschehen, wie es bei den syrischen Waffen nötig wäre.
Die syrischen Bestände umfassen mehr als tausend Tonnen C-Waffen. Nach OPCW-Angaben wurden von den 23 erklärten Chemiewaffenstandorten in dem Bürgerkriegsland alle bis auf einen fristgerecht überprüft.
UN-Resolution verlangt Zerstörung bis Mitte 2014
Gemäß einer vom UN-Sicherheitsrat im September verabschiedeten Resolution, die unter dem Eindruck eines drohenden US-Luftangriffs auf Syrien verabschiedet wurde, muss das C-Waffen-Arsenal von Machthaber Bashar al-Assad bis Mitte 2014 vollständig vernichtet sein. An der Vernichtung möchten sich auch Dutzende internationale Firmen beteiligen. Während der bis Freitag gelaufenen Bewerbungsphase haben sich Dutzende Unternehmen bei der OPCW gemeldet.












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