Bei einem Vortrag in Linz informierten Experten zum Thema „Handytrend - Jugendliche am Hörer.“ Darunter Hannes Schnur von der Präventionsstelle „Klartext“ der Schuldnerberatung Oberösterreich. Seine Erfahrung: „Es sind ja nicht nur die Gespräche, die Geld kosten. Sondern vor allem die vielen Sonderfunktionen wie SMS, Klingeltöne, Bilder verschicken und Downloads.“
Gesamtpacket oft teuer
Verhängnisvoll findet er, dass nie dabeisteht, was dieses Vergnügen kostet. „Oft ist es auch so, dass mit einem Angebot gleich ein ganzes, teures Paket gekauft wird.“ Sein Tipp: Bei Wertkartentelefonen ist zwar das Einzelgespräch teurer, aber das Risiko geringer. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, geht nichts mehr. Auf jeden Fall sollten Eltern und Kinder miteinander besprechen, wer für die Kosten aufkommt. Aber bei einer Umfrage in Schulen haben wir erfahren, dass nur 54 Prozent der 14- bis 18-Jährigen mit den Eltern ein Abkommen haben.
Foto: Koller









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