Ab 15. November

Großbaustelle: Staualarm auf Wiener Tangente

Österreich
07.11.2013 17:00
Böses Erwachen für den heimischen Autobahnbetreiber Asfinag: Im Laaerbergtunnel auf der Wiener Südosttangente müssen dringend die Stützmauern verstärkt werden. Gefahr besteht derzeit zwar keine, es droht allerdings ein massives Verkehrschaos. Am 15. November fällt der Startschuss für die dreimonatigen Bauarbeiten.

Eines gleich vorweg: Kein Autofahrer muss fürchten, dass ihm die Stützwände beim Vorbeifahren auf den Kopf fallen. "Das ist eine reine Sicherheitsmaßnahme", versichert Asfinag-Vorstand Alois Schedl im "Krone"-Gespräch. Wenn auch eine unangenehme - denn ab Freitag nächster Woche wird die Wiener Südosttangente einmal mehr zum Nadelöhr.

In Nachtstunden nur eine Spur verfügbar
In den kommenden drei Monaten werden die insgesamt vier Stützmauern - sie tragen die Rampen auf den Verteilerkreis Favoriten - mit bis zu 800 (!) Ankern gesichert. Vor wenigen Tagen wurden Sensoren angebracht, die bei jeder kleinsten Bewegung des Mauerwerks sofort Alarm auslösen würden. Für die notwendigen Arbeiten werden alle drei Fahrspuren in beide Fahrtrichtungen verengt und verlegt. In den Nachtstunden steht nur eine einzige Spur zur Verfügung.

Auf der ohnehin mit mehr als 100.000 Fahrzeugen überlasteten Hauptverkehrsader drohen Staus am laufenden Band. Daher empfiehlt die Asfinag, diesen Abschnitt der Südosttangente zu meiden - als Umfahrung bieten sich die - allerdings ebenfalls überlastete - A4 bis Schwechat und die S1 an.

Stein des Anstoßes ist ein Drama in Tirol, bei dem ein Lkw-Lenker von einer umfallenden Mauer gleichen Baustils erschlagen wurde (Bericht siehe Infobox).

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