EU-Vorsitz ab 1.1.
Athen: "Wird spartanische Präsidentschaft werden"
Ausland
03.11.2013 12:38
Die griechische Regierung will angesichts der Finanzkrise ihres Landes die Kosten für die am 1. Jänner beginnende EU-Ratspräsidentschaft minimieren. "Es wird eine spartanische Präsidentschaft werden", sagte der für die Koordinierung der Arbeiten zuständige Vizeaußenminister Dimitris Kourkoulas der "Welt am Sonntag". "Unsere Gäste werden alles bekommen, was sie brauchen, und es wird so schön hier sein wie immer, aber ohne Übertreibungen wie früher."
Griechenland hat laut Kourkoulas ein Budget von 50 Millionen Euro für die Präsidentschaft eingeplant. Der Minister will aber idealerweise mit noch weniger auskommen: "Wir versuchen, das noch zu unterschreiten", sagte er. Frühere Ratspräsidentschaften hätten meist 60 bis 80 Millionen Euro ausgegeben. "Zum ersten Mal ist der Kostenfaktor einfach sehr wichtig für uns", sagte der Vizeminister.
Alle Treffen im Zusammenhang mit der Ratspräsidentschaft sollen demnach in bestehenden Gebäuden in Athen stattfinden, Neubauten soll es nicht geben. Außerdem suche Griechenland nach Sponsoren. "Wir werden so viel wie möglich auch auf Spenden zurückgreifen", sagte Kourkoulas. Audi etwa werde die Fahrzeuge stellen, die wichtige Gäste chauffieren.

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