Mit dem Sieg haben die Mozartstädter ihren komfortablen Zehn-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Ried sowie ihre beeindruckende Erfolgsserie in der Bundesliga gewahrt. Die "Bullen" sind bereits seit 33 Liga-Spielen ungeschlagen.
Salzburg - Sturm 1:0
Die Salzburger waren vom Anpfiff an an die spielbestimmende Mannschaft. Schon kurz nach Beginn musste Sturm-Goalie BenediktPliquett vor Valon Berisha klären, ähnliches tat Vujadinovic bei einem missglückten Svento-Schüsschen (5.). Ramalho köpfelte nach einer Viertelstunde aus wenigen Metern neben das Tor (14.). Schließlich "streichelte" Christoph Leitgebs abgefälschter Freistoß die Oberkante der Latte (32.), weniger später rettete Pliquett gegen Dusan Svento (34.).
Pliquett hatten es die "Blackies" auch zu verdanken, dass man mit einem 0:0 in die Pause ging. Der Ex-St.-Pauli-Goalie parierte in der 37. Minute einen von Alan nur mäßig geschossenen Elfer - das unnötige Foul Philipp Hütters an Andreas Ulmer blieb damit ohne Folgen.
Nach der Pause startete Sturm stärker in die Partie, belohnt wurde diese Offensive in einer nun wesentlich offeneren Partie aber nicht. Leitgeb und Ilsanker hatten gegen Pliquett zwar das Nachsehen (63., 67.), dann aber schlug Stefan Ilsanker doch noch zu. Erst klopfte er per Kopf an der Latte an, wenige Sekunden später war er dann mit dem Fuß gefühlvoll aus zehn Metern zur Stelle (68.). Ein Pliquett in Überform machte im Finish noch zwei Topchancen von Alan zunichte (83., 86.), auf der Gegenseite tauchte Sturm zwar noch mehrmals vor dem "Bullen"-Tor auf, der Ausgleich blieb aber aus.
Ried - Innsbruck 4:0
Die Innviertler hatten das Spiel von Beginn weg im Griff. Zulj (7.) vergab die erste Torchance, die zweite brachte schon die Führung. Dabei mittendrin Ex-Innsbrucker Julius Perstaller, der im letzten Spiel der vergangenen Saison mit einem Doppelpack Wacker den Klassenerhalt gesichert hatte. Einen Kopfball von Perstaller nach einem Eckball lenkte Christian Schilling unhaltbar für Torhüter SzabolcsSafar zum 1:0 ins eigene Tor (15.). Ein zu unpräzise vorgetragener Konter der Rieder hätte durchaus auch das zweite Tor bringen können (35.).
In der Pause musste Innsbruck-Coach Kirchler wieder umstellen. Torhüter Safar blieb mit Rückenproblemen in der Kabine und wurde durch Wolfgang Schober ersetzt. Der neue Schlussmann musste aber auch bald hinter sich greifen. Nach einem unnötigen Ballverlust im Spielaufbau von Schütz und Idealpass von Oliver Kragl verwertete Robert Zulj sicher zum 2:0 (53.). Damit war das Spiel entschieden.
Die Angerschmid-Elf spielte den Vorsprung sicher nach Hause. Die Rieder vergaben zunächst einige Chancen, darunter eine hundertprozentige von Zulj, der bereits Schober überspielt hatte, den Ball aber am leeren Tor vorbeischob (78.). Sandro machte es besser und erhöhte auf 3:0 (83.), ehe Zulj den Endstand fixierte (87.). Bei Innsbruck, das in den ganzen 90 Minuten ohne echte Torchance blieb, ist nun das Dutzend an sieglosen Spielen in Serie voll.
WAC - Grödig 1:1
Das Duell der Bundesliga-Aufsteiger der vergangenen beiden Jahre zwischen dem WAC und Grödig endet in Wolfsberg mit einem schlussendlich gerechten 1:1. Tadej Trdina (57.) sorgte für die schmeichelhafte Führung der Gäste, wenig gelang Mittelfeldmann Michael Liendl (60.) mit seinem siebenten Saisontor der hochverdiente Ausgleich.
Der Siegestreffer gelang aber keiner der beiden Mannschaften mehr. Den Matchball vergab der eingewechselte Zulechner in der Nachspielzeit mit einem Lattenschuss, wodurch der WAC im siebenten Heimmatch der Saison zum fünften Mal remis spielte. Die Kärntner blieben damit auch im siebenten Spiel unter Trainer Dietmar Kühbauer ungeschlagen und Tabellen-Siebenter. Auch Liganeuling Grödig behielt nach Runde 14 Rang vier bei.









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