Steiermark und Tirol

Zwei tödliche Alpinunfälle am Nationalfeiertag

Österreich
27.10.2013 09:14
Zwei tödliche Alpinunfälle haben sich am Nationalfeiertag in der Steiermark und in Tirol ereignet. Ein 41-jähriger Obersteirer stürzte am Admonter Reichenstein in die Tiefe und wurde dabei tödlich verletzt. Im Osttiroler Villgratental verunglückte ein 58-jähriger Mann.

Der 41-jährigen Obersteirer und sein 39-jähriger Begleiter waren am Samstagvormittag auf einem markierten Steig zum Admonter Reichenstein unterwegs. Auf etwa 1.920 Metern Seehöhe rutschte der Ältere vor den Augen seines Kameraden plötzlich aus und stürzte rund 200 Meter über steiles Gelände ab.

Obwohl Bergrettung, Alpinpolizei sowie zwei Hubschrauber im Einsatz waren, konnte das Leben des Alpinisten nicht gerettet werden, teilte die Polizei mit. Der 39-jährige Begleiter und die Angehörigen des Verunglückten mussten vom Kriseninterventionsteam betreut werden.

Osttiroler stirbt bei 80-Meter-Absturz
Ein 58-jähriger Mann aus dem Bezirk Lienz war am Samstag auf einer Bergtour im Osttiroler Villgratental unterwegs. Gegen 20.45 Uhr wollte er laut Landespolizeidirektion in Begleitung einer Bekannten von der Tschiggenalm zur Leisacheralm wandern. Der 58-Jährige verlor allerdings auf einer Seehöhe von 2.200 Metern den Halt und stürzte etwa 80 Meter in die Tiefe. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

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