Bei den Insulin-Pens handelt es sich um Spritzen, die mehrfach benutzt werden. Bei den betroffenen Chargen dürften laut Angaben des Herstellers Novo Nordisk 0,14 Prozent von der Falschbefüllung betroffen sind. Bereits in den Mittagsstunden war eine Rückholaktion beim pharmazeutischen Großhandel und in den Apotheken gelaufen. "Es sollten keine der Produkte mehr im Handel sein", sagte Baumgärtel.
In Österreich betroffen sind folgende Chargen:
"Davon wurden insgesamt 29.105 potenziell betroffene NovoMix 30 FlexPens im Zeitraum Ende Mai bis Oktober 2013 ausgeliefert", hieß es in einer Mitteilung der AGES-Medizinmarktaufsicht. Patienten sollen selbst die Chargennummer kontrollieren. Die Zahlen sind auf den Insulin-Pens selbst vermerkt. Liege eine Übereinstimmung bei der Chargennummer vor, sollte ein Arzt aufgesucht werden und die Therapie so schnell wie möglich gewechselt werden, teilte die europäische Arzneimittelagentur EMA mit.
Bei Symptomen Arzt kontaktieren
Allerdings sollten die Patienten nicht mit der Insulintherapie aufhören, wurde zugleich betont. Die EMA dazu: "Es ist wichtig, dass die Kranken ihre Therapie nicht stoppen. Bis ein Angehöriger des Gesundheitspersonals aufgesucht worden ist, sollten die Patienten ihre Therapie weiterführen und ihre Blutzuckerwerte häufig kontrollieren, um eine adäquate Blutzuckerkontrolle zu gewährleisten. Patienten, die Symptome einer Über- oder Unterzuckerung spüren, sollten ihren Arzt (Pflegepersonal) kontaktieren."













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