Letzter Ausweg
Kolumbianerinnen im Sexstreik für Straßenreparatur
Die Frauen von Barbacaos im Südwesten Kolumbiens werden schon als "Bewegung der verkreuzten Beine" bezeichnet. Schließlich verweigern sie ihren Partnern schon zum zweiten Mal den Sex, wie Public Radio International berichtet.
Der Grund hierfür liegt im katastrophalen Zustand der einzigen Straße, die die Kleinstadt mit der Außenwelt verbindet. Zum nächsten Krankenhaus dauert es daher zwölf bis 14 Stunden - mehrere Schwangere seien auf dem Weg ins Spital schon gestorben, so die Frauen.
Bereits 2011 versuchten sie daher mit Sexentzug die Straßenreparatur voranzubringen - bisher sei aber trotz vieler Versprechungen nichts passiert, so die empörten Damen. Nun dürften sie also nicht nachgeben, und diese Härte scheint zu wirken: Laut PRI sind bereits Bulldozer und anderes schweres Gerät angerollt, um die Straße auf Vordermann zu bringen.












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