3 Mio. an Ex-Senator
Bestechung: Berlusconi schon wieder vor Gericht
Die Staatsanwaltschaft wirft Berlusconi vor, De Gregorio drei Millionen Euro für seinen Seitenwechsel in das Lager Berlusconis angeboten zu haben, davon zwei Millionen in bar. Die Parlamentswahlen 2006 hatte die Mitte-Links-Koalition unter Ex-Regierungschef Romano Prodi, der auch De Gregorio angehörte, knapp gewonnen. Wenige Monate später schloss sich der Senator jedoch der Opposition Berlusconis an, was dazu beitrug, dass die Regierung 2008 zusammenbrach. Aus den darauffolgenden Wahlen ging Berlusconi klar als Sieger hervor.
Berlusconi: Staatsanwälte zwangen Ex-Senator zu Lüge
De Gregorio gab zu, das Geld von Berlusconi angenommen zu haben. Deswegen wurde er am Mittwoch von einem Gericht in Neapel zu 20 Monaten Haft verurteilt. Berlusconi hatte zuvor auf die Vorwürfe der Justizbehörden erwidert, dass De Gregorio von den Staatsanwälten gezwungen worden sei, zu lügen. Sie hätten ihm mit Haft gedroht, wenn De Gregorio Berlusconi nicht belastet hätte.
Der Prozess beginnt im Februar 2014. Berlusconi ist bereits wegen Steuerbetrugs rechtskräftig zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Neben ihm wird sich in dem neuen Verfahren auch der Journalist Valter Lavitola vor Gericht verantworten.












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