Im Dienst geschlafen
Nach Zugunglück in Buenos Aires: Lokführer in Haft
Die Behörden teilten außerdem mit, der Zug sei mit überhöhter Geschwindigkeit in den Bahnhof Once eingefahren und der Lokführer habe zuvor "zu keiner Zeit ein technisches Problem gemeldet". Im Rucksack des 45-Jährigen fanden die Ermittler die Festplatte aus der Überwachungskamera der Führerkabine. Der Lokführer, der bei dem Unfall verletzt wurde, erklärte Medienberichten zufolge vor dem Richter, er erinnere sich nur lückenhaft an den Unfall.
Der Vorortzug war am Samstagmorgen im Bahnhof Once in Buenos Aires auf einen Prellbock aufgefahren, 99 Menschen wurden verletzt. Die meisten von ihnen konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen, niemand schwebt in Lebensgefahr. Bei einem ähnlichen Unfall auf demselben Gleis waren im Februar 2012 51 Menschen getötet und rund 700 verletzt worden.












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