"Ich werde in Österreich als Bad Boy gesehen. Um zwei von uns Teamspielern dreht sich in der Presse immer alles: David Alaba ist der Engel und Liebling. Und ich? Ich bin der Arsch vom Dienst", so Arnautovic.
"Als ob ich eine Bombe werfen würde"
Ärgerlich sei für ihn auch, dass aus allem gleich eine große Sache gemacht werde – oder wie er selbst in einem früheren Interview erwähnte, "da werden Ameisen zu Elefanten aufgeblasen". "Die Leute suchen immer nach irgendwas: Wenn ich eine Wasserflasche fallen lasse, ist es als ob ich eine Bombe werfen würde."
"In Österreich bin ich immer schuld"
"In Österreich bin ich immer dran schuld, wenn wir verlieren. Egal, was ich tue, es ist nicht genug. Wenn ich zwei Tore schieße, kritisieren sie, dass es keine drei waren." In der abgelaufenen WM-Qualifikation hat Arnautovic keinen Treffer erzielt, Alaba hingegen traf sechs Mal.
Über die Vergangenheit wolle er nicht mehr sprechen, erklärte der frühere Bremen-Legionär. "Deutsche Journalisten rufen mich aber schon an und bitten mich, dass ich zurückkomme, weil ihre Zeitungen leer sind."








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