Arnautovic jammert

"Immer bin ich dran schuld, wenn wir verlieren"

Sport
18.10.2013 19:38
"Ich bin kein Engel. Ich habe Dinge getan, ohne nachzudenken" – Marko Arnautovic hat gegenüber der englischen Zeitung "Daily Mail" eingeräumt, in der Vergangenheit den einen oder anderen Fehler gemacht zu haben. Doch gleichzeitig beklagte der in der Premier League bei Stoke einen Neuanfang wagende 24-Jährige, dass er – vor allem in Österreich und Deutschland – ein schlechtes Image habe. "Wenn ich gut bin, dann lieben sie mich, wie ihr eure Queen liebt. Aber wenn ich schlecht spiele, dann bin ich gleich der Allerfurchtbarste", so sein durchaus origineller Vergleich.

"Ich werde in Österreich als Bad Boy gesehen. Um zwei von uns Teamspielern dreht sich in der Presse immer alles: David Alaba ist der Engel und Liebling. Und ich? Ich bin der Arsch vom Dienst", so Arnautovic.

"Als ob ich eine Bombe werfen würde"
Ärgerlich sei für ihn auch, dass aus allem gleich eine große Sache gemacht werde – oder wie er selbst in einem früheren Interview erwähnte, "da werden Ameisen zu Elefanten aufgeblasen". "Die Leute suchen immer nach irgendwas: Wenn ich eine Wasserflasche fallen lasse, ist es als ob ich eine Bombe werfen würde."

"In Österreich bin ich immer schuld"
"In Österreich bin ich immer dran schuld, wenn wir verlieren. Egal, was ich tue, es ist nicht genug. Wenn ich zwei Tore schieße, kritisieren sie, dass es keine drei waren." In der abgelaufenen WM-Qualifikation hat Arnautovic keinen Treffer erzielt, Alaba hingegen traf sechs Mal.

Über die Vergangenheit wolle er nicht mehr sprechen, erklärte der frühere Bremen-Legionär. "Deutsche Journalisten rufen mich aber schon an und bitten mich, dass ich zurückkomme, weil ihre Zeitungen leer sind."

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(Bild: KMM)



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