Fouls "unreligiös"

Gottes Verteidigungs-Weichling

Fußball
10.11.2005 12:39
Goran Granic galt als einer der härtesten Verteidiger von Kroatiens Fußballmeister Hajduk Split - solange, bis er Gott fand und zu einem bekennenden Katholiken wurde. Seitdem foult er nicht mehr und Hajduk verliert...

"Ich bin jetzt so gläubig, dass ich keine Fouls mehr mache", verriet Granic der Zeitung "Slobodna Dalmacija". Das geht soweit, dass Granic für seine Religiösität sogar den Erfolg seiner Mannschaft opferte: "Ich hätte während der Saison und der CL-Quali einige entscheidende Tore verhindern können, wenn ich die notwendigen Fouls gemacht habe". Allerdings: "Gott hat den Fußball zum Spaß und zur Entspannung gemacht. Er würde es nicht mögen, wenn sich die Spieler gegenseitig brutal foulen". Eine sehr löbliche Einsicht - aber solange Granic damit alleine da steht, werden seine Gegner noch jede Menge Spaß mit dem Verteidiger-Weichling haben.

Eine Reaktion von Hajduk Split auf das Interview Granics steht noch aus. Tatsache ist, dass Hajduk heuer in der Tabelle hinterher hinkt und sich auch nicht für die Champions League qualifizieren konnte.

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