In Texas und Arizona
USA: Zwei Hinrichtungen mit nicht bewilligtem Gift
Yowell war im Alter von 28 Jahren für die Ermordung seiner Eltern zum Tode verurteilt worden. Schad war schuldig befunden worden, 1978 einen 74-jährigen Autofahrer ermordet und das Auto gestohlen zu haben. Beide hatten gegen die Verwendung des neuen Mittels geklagt, da es nicht zugelassen sei und möglicherweise große Schmerzen verursache.
Standardmittel ausgegangen - Alternativen gesucht
Ende September war in Texas und anderen US-Bundesstaaten das Betäubungsmittel Pentobarbital ausgegangen. Die dänische Herstellerfirma weigert sich, das normalerweise zum Einschläfern von Tieren verwendete Mittel weiter für Hinrichtungen zu liefern. Die Behörden wandten sich daher an alternative Hersteller, deren Produkte allerdings auf Bundesebene bisher nicht offiziell für Hinrichtungen zugelassen sind.
Mit den Exekutionen von Schad und Yowell wurden dieses Jahr insgesamt 30 Menschen in den USA hingerichtet.












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