Gleich im Video zur ersten Single "All about us" des neuen Albums "Dangerous and moving" versuchen t.A.T.u., bzw. ihre Manager, wieder zu schocken: im Video wird eine versuchte Vergewaltigung an Julia gezeigt, die damit endet, dass Julia ihren Peiniger abknallt. Während das Video in England aufgrund recht expliziter Szenen (siehe Diashow) der Zensur zum Opfer fiel, ging die Provokation in Resteuropa nicht so recht auf.
Was bis zu einem gewissen Grad schade ist, denn "Dangerous and Moving" ist weder besser noch schlechter als das Debütalbum "200 km/h in the wrong lane". "All about us" klingt nahezu deckungsgleich wie der Smash-Hit "All the things she said" und auch der Rest des Albums ist schön abwechslungsreich: in erster Linie Gitarren- und Synthie-getriebener Hochglanz-Pop, zwischendurch ein paar Balladen ("Gomenasai" hat richtiges Hitpotential), mit dem von Trevor Horn produzierten "Craving (I only want what I can't have)" gibt's auch einen richtig bombastigen Hitsong usw...
Julia und Lena haben das selbstinszenierte Theater rund um ihre Pseudo-Homosexualität mit "Dangerous and moving" hoffentlich endgültig hinter sich gelassen und konzentrieren sich nun wieder mehr auf die Musik. Was letztlich dazu geführt hat, dass auch Album Nummer zwei den einen oder anderen Hit abwerfen wird und die beiden Russinnen wohl doch nicht in der Versenkung verschwinden werden.
Fazit: 7 von 10geläuterten Schulmädchen
Von Christian Schleifer









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