Die Zeller Eisbären kürten sich mit einem 5:1 gegen Jesenice zum Alps League-Champ. Trainer Marcel Rodman jubelte: „Ich bin so stolz auf die Truppe!“
Entfesselte Zeller Cracks machen es möglich! Mit dem 5:1 in einer rappelvollen Heimarena stürmten die Eisbären mit 4:1 Finalsiegen gegen Jesenice als erstes österreichisches Team zum Titel in der Alps Hockey League. Und sorgten so dafür, dass sich nach den Eisbullen in der ICE Hockey League ein zweiter Klub aus dem Bundesland Salzburg die Krone aufgesetzt hat – auch das ist ein neues Kapitel in der rot-weiß-roten Eishockey-Geschichte.
All das ließ dann beim Feiern auf dem Eis Dämme brechen. „Ich bin so stolz auf die Truppe. Es ist ein super Gefühl und wird morgen, dann übermorgen noch besser sein“, strahlte der Sekt- und Bier-gebadete Trainer Marcel Rodman. Ehe es auch für ihn zur Ehrenrunde mit dem Pokal ging. Die genoss Hubert Berger besonders: „Ich bin sprachlos, das war so eine geile Play-off-Zeit mit den Jungs, es hat so viel Spaß gemacht.“ Und dass es vielleicht sein letztes Karrieretor war? „Könnte schon sein – man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist.“ Philip Putnik war auch ganz ergriffen: „Papa hat sein Versprechen gehalten, mir zum Titel gratuliert. Wie ich es damals vor 20 Jahren bei ihm gemacht habe. Was nun folgt? Wir machen die Nacht zum Tag.“
Nach einer Partie, die Zell – vor den Augen der Bulls-Champs Baltram, Thaler und Wimmer sowie dem früheren Salzburger Meistertrainer Trainer Pagé und Biathlon-Evergreen Simon Eder – über weite Strecken kontrolliert hat. Übertriebene, teils brutale Härteeinlagen Jesenices wurden auch weggesteckt. So folgten auf den Doppelpack zum 2:0 auch im Mitteldrittel das 3:0 und 4:0, das Berger per Shorthander besorgte. Goalie Zimmermann hielt dazu gewaltig. So war die Stimmung in der Eisbären-Höhle längst gigantisch, ging recht früh schon die Welle durchs Rund. Wo dann noch lange Party angesagt war.
ALPS HOCKEY LEAGUE
Finale (best of seven), 5. Spiel
EK ZELLER EISBÄREN – JESENICE 5:1 (2:0, 2:0, 1:1). 1:0 (16.) Johansson (PP), 2:0 (17.) Huard, 3:0 (26.) Rappold, 4:0 (39.) Berger (SH), 4:1 (51.) Brus, 5:1 (53.) Ban. Ke Kelit Arena, 2600, Snoj/Voican. – EK Zeller Eisbären mit 4:1 Siegen AHL-Meister.
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