Die Anfangsphase einer auf mäßigem Niveau stehenden Partie war geprägt von zahlreichen Abseitsstellungen auf beiden Seiten. Nachdem Konrad Plautz mit zwei gelben Karten wegen Schiedsrichterkritik für Dabac (Ried) und Kiesenebner (Austria) für klare Verhältnisse gesorgt hatte, entstand in der 20. Minute aus dem ersten Eckball des Spiels auch die erste Torchance. Austria-Regisseur Ceh fand mit seiner Corner-Flanke den Kopf von Sebo, Ried-Goalie Hans-Peter Berger parierte aber auf der Linie.
Veilchen enttäuschten spielerisch
Die spielerisch enttäuschenden Wiener blieben auch in weiterer Folge gefährlicher als die Innviertler, die vor der Pause nicht einen Schuss auf das Gehäuse von Austria-Keeper Didulica abgaben. Zunächst verfehlte Vachousek (36.) nach Idealpass von Kiesenebner aus aussichtsreicher Position das Tor. Kurze Zeit später hatte dann Sebo (38.) das 1:0 auf dem Fuß. Nach einer schönen Kombination mit Vachousek konnte der Slowake den Stanglpass seines tschechischen Teamkollegen aber aus fünf Metern Entfernung nicht verwerten.
Gähnende Langeile am Ostersonntag
Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig an der Charakteristik des Spiels, im Fill-Metallbau-Stadion herrschte am Ostersonntag über weite Strecken gähnende Langeweile. Austria-Trainer Frenkie Schinkels brachte Teamstürmer Linz (62.) für Vachousek und später Wallner (72.) für Sebo, an der Ideen- und zunehmenden Harmlosigkeit des violetten Titelkandidaten änderte dies aber nichts. Der eingewechselte Michalik weckte die Fans der Rieder mit einem 30-Meter-Schuss (77./knapp an der linken Stange vorbei) zumindest vorübergehend auf. Auf Seiten der Austria scheiterte Troyansky (83.) aus spitzem Winkel an Berger.
In der Nachspielzeit landete ein Kopfball von Linz nach Wallner-Vorlage im Netz, Schiedsrichter Plautz versagte dem Treffer jedoch wegen Abseits die Anerkennung.
Die Spiele vom Samstag
Nach den Samstagsspielen steht vor allem eines fest: Pasching dürfte aus dem Titelrennen sein. Die Oberösterreicher kamen bei Sturm Graz nach 1:0-Führung nicht über ein 1:1 und haben damit nach der 32. Runde zumindest sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Am Tabellenende hat die Admira nach dem 1:1 im Heimspiel gegen Wacker Tirol nun schon sechs Zähler Rückstand auf Mattersburg, weil die Burgenländer ihr Heimspiel durch ein Tor von Mörz (89.) im Finish gegen den GAK noch 1:0 gewannen.








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