Nach dem Führungswechsel im vergangenen Jahr wartet auf die Feuerwehr St. Stefan die nächste Veränderung. Neben der Wildbachverbauung und Kleinigkeiten bei der Volksschule gibt es ein wichtigeres Projekt.
Erst im vergangenen Jahr kam es bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Stefan zu einer Kommandoablöse – nach jahrelanger Tätigkeit legte Kommandant Thomas Jarnig seine Funktion nieder und übergab an Stefan Plesin. Auch in den kommenden Jahren bleibt bei den Florianis kein Stein auf dem anderen. Denn die Kameraden ziehen nun um!
„Neben der Wildbachverbauung und Kleinigkeiten bei der Volksschule ist das unser vorrangiges Projekt für heuer“, erklärt Bürgermeister Ronny Rull (ÖVP) im „Krone“-Gespräch. Weil die FF St. Stefan ein drittes Feuerwehrauto erwartet und deshalb das Rüsthaus zu klein wird, startet im heurigen Jahr der Umbau des alten Bau- und Wirtschaftshofes neben dem Gemeindeamt.
„Es wird Schulungsräume, eine Einsatzzentrale und genug Platz für das Einsatzmaterial geben. Auf dem Dach soll eine PV-Anlage installiert werden“, so der Bürgermeister. Wo früher das Altstoffsammelzentrum war, kommt dann der Bauhof unter – auch eine Erweiterung ist langfristig geplant: „Wir haben ja jetzt ein gemeinsames Sammelzentrum mit der Gemeinde Nötsch. Das danebenliegende Grundstück wollen wir in den kommenden Jahren aufschütten, um den Bauhof dann zu erweitern.“
„Es wird Schulungsräume, eine Einsatzzentrale und genug Platz für das Einsatzmaterial geben. Auf dem Dach soll eine PV-Anlage installiert werden.“
Bürgermeister Ronny Rull (ÖVP)
Wie viel das Projekt kosten wird, steht noch nicht fest: „Wegen der finanziellen Situation in den Gemeinden werden wir aber viel in Eigenleistung machen.“ Zwischen vier und fünf Millionen Euro stehen der kleinen Gailtaler Gemeinde jährlich zur Verfügung: „Bei vielen Investitionen haben wir jetzt einmal auf Pause gedrückt, weil wir nicht wissen, wie es finanziell bei den Gemeinden weitergeht“, so Rull.
„Für uns als Feuerwehr ist das natürlich eine große Aufwertung“, freut sich auch Kommandant Plesin und seine rund 35-köpfige Mannschaft.
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