Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen vor Monaten aufgenommen, denn schon ein Jahr lang soll der Häftling Probleme machen. Der Verdächtige wurde in der Zwischenzeit samt mehreren mutmaßlichen Mittätern in eine eigene Abteilung verlegt. "Dort ist er in Einzelhaft und kann jeweils nur zwei Stunden pro Tag mit den anderen Insassen der Abteilung in Kontakt treten", berichtete Hochstrasser.
"Es fliegen immer wieder Sachen über die Mauer"
Neben Schutzgeldforderungen soll der Rumäne auch Mobiltelefone und Drogen verkauft haben, wie er zu diesen gekommen ist, sei noch nicht ganz geklärt: "Es fliegen leider immer wieder Sachen über die Mauer und Bodypacking bei Freigängern kommt auch vor", sagte der Anstaltsleiter.
40.000 Euro hinter Gittern kassiert
Der 33-jährige Verdächtige soll zusammen mit seinen Helfern rund 40.000 Euro einkassiert haben. Bereits in der Justizanstalt Stein in Niederösterreich, in der er davor saß, soll es Probleme gegeben haben. Daher wurde der Zuhälter nach Graz verlegt, erklärte Hochstrasser. Häftlinge aus der Karlau, die "massive Angst" vor dem Rumänen bekamen, wurden in die Justizanstalt Klagenfurt verlegt.
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