Eine Woche vor den Gemeinderatswahlen nahm die „Krone“-Redaktionen die steirischen Parteien wieder genau unter die Lupe. Wer steigt auf, wer steigt ab? Die FPÖ fliegt nicht mehr ganz so hoch wie im Vorjahr, die ÖVP konnte sich stabilisieren – und die Opposition muss noch ihre Rolle finden.
FPÖ: Kein Draht nach Wien
Etwa einen Monat lang sah es gut aus mit einem blauen „Volkskanzler“. Doch auf den letzten Metern scheiterte FPÖ-Chef Herbert Kickl und gab den Regierungsbildungsauftrag wieder an den Bundespräsidenten zurück. Für die Steiermark hätte eine blau-schwarze Koalition auf Bundesebene viele Vorteile gehabt: Gerade bei heißen Eisen wie Ausbau der A9 oder Bau eines Nationalstadions in oder bei Graz hätte der freiheitliche Landeshauptmann Mario Kunasek einen direkten Draht ins Kanzleramt gehabt. So aber fehlt dem Landeschef ein Ansprechpartner in Wien, und er muss sich damit begnügen, einen Forderungskatalog über den Semmering zu schicken.
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