Einer Streife der Mautaufsicht war am Freitagnachmittag ein Auto aufgefallen, das bei Graz auf der Pyhrnautobahn nach Norden fuhr. Die Angestellten konnten den Wagen in Friesach von der Autobahn lotsen, dann übernahm die Polizei.
Die Lenkerin machte bei der Kontrolle einen verwirrten Eindruck. Wie sie erklärte, war sie nach Villach unterwegs gewesen, dabei versehentlich von der Südautobahn ab- und auf der A9 in die falsche Richtung weitergefahren. Warum dies geschah, erklärte der um 13.20 Uhr durchgeführte Alkotest. Dieser ergab nämlich 2,92 Promille.
"Drei große Flaschen Sekt getrunken"
Laut eigenen Angaben hatte die Angestellte daheim in Wien in der Nacht auf Freitag mit Bekannten ihren 50. Geburtstag vorgefeiert und dabei "drei große Flaschen Sekt getrunken". Gegen 3 Uhr sei sie schlafen gegangen und um 11.30 Uhr losgefahren.
Bedenkt man, dass der Körper pro Stunde im Durchschnitt 0,15 Promille abbaut, hatte die Frau zum Zeitpunkt ihrer Abreise wohl rund 3,2 Promille intus.
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