Nach der tödlichen Köderattacke auf einen Hund in Götzis (Vorarlberg) will eine Tierschutzorganisation die Aufklärung des Falles vorantreiben.
Der Fall hat für Angst und Schrecken in der Hundehalter-Szene gesorgt: Am vergangenen Sonntag fand ein Hund, der von seiner Besitzerin gerade gassigeführt wurde, etwas Fressbares auf der Straße. Sofort schnappte sich der Vierbeiner den vermeintlichen Leckerbissen und verschlang ihn.
Der Hundehalterin war es nicht mehr rechtzeitig gelungen, ihm das Fleischstück aus dem Maul zu fischen. Kurze Zeit später erging es dem Tier schlecht, es zeigte eindeutige Vergiftungssymptome. Der Gesundheitszustand des Vierbeiners wurde zunehmend kritischer, schlussendlich verstarb der Hund sogar. Die Frau brachte die Sache zur Anzeige – und tatsächlich fanden sich entlang des betreffenden Weges noch weitere, offenbar präparierte Fleischköder. Sie wurden nun zur Untersuchung ins gerichtsmedizinische Institut gebracht. Vom Täter fehlt bislang noch jede Spur.
Belohnung ausgeschrieben
Um Schwung in die Sache zu bringen, hat sich nun die deutsche Tierschutzorganisation Peta ins Spiel gebracht. Sie ließ wissen, dass es für Hinweise, die zur „rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen“ 1000 Euro gebe. Zeugen, die in den vergangenen Tagen etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei, telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu melden – auch anonym. „Der Unbekannte, welcher den Hund mutmaßlich vergiftet hat, muss schnellstmöglich gefunden und gestoppt werden“, betont Peta-Fachreferent Björn Thun.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.