Für den 19-jährigen Thiem, Nummer 268 im ATP-Ranking, bedeutete der Erfolg über Kusnezow (82.) seinen dritten Einzug in die zweite Runde bei einem ATP-Turnier. Seine Premiere feierte er 2011 in Wien, als er in der ersten Runde Thomas Muster mit 6:2, 6:3 in die "Pension" schickte. Im Vorjahr gewann Thiem ebenfalls in Runde eins beim Stadthallen-Turnier gegen den Slowaken Lukas Lacko 7:6(3), 6:3. "Die Stadthalle und Kitzbühel zählen seit meiner Kindheit zu den Lieblingsturnieren. Als Kind war ich sicher schon sechsmal in Kitzbühel."
Ersten Matchball nach 79 Minuten sicher verwandelt
Dabei gestand Thiem, dass er nervös und angespannt in sein Kitzbüheler Auftaktmatch gegen Kusnezow gegangen war: "Weil ich wusste, dass ich an einem guten Tag diesen Gegner schlagen kann." Nach zwei Breaks führte Thiem schnell 4:0 und sicherte sich den ersten Satz nach nur 35 Minuten 6:2. Im zweiten Satz lag der Schützling von Günther Bresnik 1:4 hinten, kämpfte sich aber wieder zurück. Nach drei schweren Eigenfehlern des Russen schaffte Thiem das vorentscheidende Break zum 6:5, um schließlich nach 79 Minuten den ersten Matchball sicher zu verwandeln.
Während Thiem mit viel Anspannung in das Match gegen den Russen ging, sieht er die Partie gegen Melzer sehr locker: "Jürgen Melzer ist mein großes Vorbild, denn für Muster bin ich zu jung. Ich habe aber nichts zu verlieren."
Fischer: "Schade. Ich hatte die Partie im Griff"
Fischer hatte Pech bei seiner Niederlage. Nach einem umkämpften ersten Satz, in dem sich sowohl Fischer, 233. im ATP-Ranking, als auch Zeballos (54.) mit vielen Stoppbällen zermürbten, schien Fischer schon auf der Siegerstraße und sicherte sich den zweiten Satz klar mit 6:1. Nach einer kurzen Verletzungspause im dritten Satz, in der sich Zeballos an seinem Rücken behandeln ließ, kam der Argentinier ins Spiel zurück und gewann diesen Satz noch locker 6:3.
"Schade. Ich hatte die Partie im Griff", kommentierte Fischer seine Niederlage. "Ich habe im dritten Satz meinen Aufschlag zum 3:1 nicht gehalten und dann sicher bis zu zehn Breakchancen nicht verwandelt."








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.