Ein Projekt unterstützt Jugendliche, Brücken für die Zukunft zu bauen. Wir waren bei einem Workshop dabei und haben den Schülern über die Schulter geschaut.
Jugendliche im Alter von 14 Jahren befinden sich in einer schwierigen Phase des Lebens, sie müssen eine wegweisende Entscheidung treffen: Welchen Job wollen sie später einmal ergreifen? Und das in einer Zeit, wo die Pubertät schon einmal Probleme macht.
Hier lernen wir Teamfähigkeit und den Umgang mit Kritik. Ich will ein Geschäftsmann werden.
Svetko B.
Das Projekt „Solve For Tomorrow“ will Schülern in dieser Phase ihres Lebens unterstützen. Wir durften bei einem Workshop an der Mittelschule Anton Sattler Gasse in der Donaustadt mit dabei sein. „Der Workshop ist im September gestartet und die Kinder und ich haben schon enorm profitiert davon“, sagt Klassenlehrerin Jennifer Murauer. Es gehe vor allem darum, Konflikte zu lösen, im Team zu arbeiten und seine Kommunikationsfähigkeiten auszubauen.
Ich will Pilotin beim Bundesheer werden. Der Workshop hilft mir, besser im Team zu arbeiten.

Sarah R.
Bild: Eva Manhart
Brückenbau-Challenge für bessere Teamarbeit
Donnerstagvormittag stand zum Beispiel eine Brückenbau-Challenge am Programm, bei der Teams eigene Konstruktionen aus alltäglichen Gebrauchsgegenständen bauen und eine Brücke aus diesen zwischen zwei Tischen anbringen – und dann testen, ob sie das Gewicht eines Federpennal aushält. Sie haben dafür begrenzt Zeit und es gibt drei Runden, in der Pause bekommen sie jeweils Rückmeldung von den Leitern des Workshops und haben dann die Möglichkeit Verbesserungen an ihrer Konstruktion vorzunehmen. „Das Besondere daran ist, dass die Schüler lernen, mit Kritik umzugehen und auch die Möglichkeit bekommen, sich zu verbessern. Wenn man eine schlechte Note auf einen Test bekommt, bleibt oft nur Enttäuschung“, meint Murauer.
Der Workshop gefällt mir gut, ich lerne meine Klassenkameraden auf andere Weise kennen.
Alexandra W.
Und auch den Jugendlichen gefällt das Projekt. „Ich will Pilotin beim Bundesheer werden. Der Workshop hilft mir, besser im Team zu arbeiten“, sagt etwa Sarah R.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.