Neos klagen

Angeknabberte Türen und Schimmel im Keller

Vorarlberg
11.02.2025 17:55
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Dornbirns Stadtvertreterin Martina Hladik (Neos) kritisiert die Zustände an einer Volksschule der Messestadt. In Sachen Sanierung von bestehenden Kindergärten und Schulen fordert sie einen klaren Finanzierungs- und Zeitplan. Vizebürgermeister Julian Fässler (ÖVP) verweist auf rege Bautätigkeit.  

Unerträgliche Zustände herrschen laut Neos-Stadtvertreterin Martina Hladik an einer Dornbirner Volksschule: Das Dach ist undicht, der Belag am Pausenplatz weist tiefe Löcher auf, im Keller gibt es Schimmel und von Nagetieren angeknabberte Türen, und der Turnsaal kann von allen Kindern nur über einen Weg ins Freie erreicht werden. Für Martina Hladik ist offenkundig: „Die Stadt, die eine Erhaltungspflicht für diese Bildungseinrichtungen hat, vernachlässigt diese gravierend.“ Während Millionen von Euro in teure Neubauten im Bildungsbereich gesteckt würden, nehme die Stadt für ältere Schulen und Kindergärten offenbar kein Geld in die Hand, um auch nur die notwendigsten Reparaturen durchzuführen.

Rasche Sanierung
Von den Zuständigen der Stadt fordert Hladik nun einen klaren Finanzierungs- und Zeitplan, um die dringendsten Fälle rasch und umfassend zu sanieren. Es können nicht sein, dass Kinder und Eltern, abhängig davon, wo sie wohnen, unterschiedliche Standards vorfinden würden. Und auch das Lehrpersonal hätte eine gerechtere Zuwendung der Steuermittel verdient. „Dornbirn muss endlich den Teil der Verantwortung erfüllen, nämlich die Gebäude der Pflichtschulen und Kindergärten auf einen gesunden Standard zu bringen.“

Ganz anders sieht der Vizebürgermeister Julian Fässler. „Die Stadtvertreterin Hladik ist offensichtlich nicht gut informiert, wenn sie behauptet, dass kein Geld in die Hand genommen wird“, erklärte Fässler auf „Krone“-Anfrage. Fässler verwies auf satte 4 Millionen Euro, die jedes Jahr seitens der Stadt für die Instandhaltung und Sanierung von Gebäuden in die Hand genommen wird. „Der überwiegende Teil davon geht in Bildungsbauten. Wir sind bemüht, auch in älteren Schulen und Kindergärten Verbesserungen zu erzielen“, betonte Fässler.

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