Noch kilometerweit waren in der Nacht auf Samstag die Flammen im Mölltal zu sehen – ein Bauernhaus hatte zu brennen begonnen!
140 Mann von sieben Feuerwehren rückten am Freitagabend gegen 21.30 Uhr in den Ortsteil Pirkachberg in der Gemeinde Mörtschach aus, um die Flammen zu bekämpfen. Um 22 Uhr brannte das zum größten Teil aus Holz errichteten Haus schon lichterloh (siehe Bild).
Die Brandbekämpfung stellte sich allerdings als schwierig heraus: „Aufgrund der Entlegenheit des Brandobjektes wurden drei Hydranten aus Entfernungen von etwa 1000 Meter als Wasserquelle verwendet. Zudem war ein Pendelverkehr mit Tankfahrzeugen von der Möll aus in Betrieb“, schildert ein Feuerwehrmann. Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Apriach, Heiligenblut, Großkirchheim, Mörtschach, Winklern, Reintal und die Feuerwehr Lainach.
Vierbeiner fielen Flammen zum Opfer
Zwar befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen im Bauernhaus, wohl aber die beiden Hunde des Bewohners: „Sie fielen vermutlich den Flammen zum Opfer“, heißt es seitens der Polizei. Ganz sicher sind sich die Einsatzkräfte aber nicht: „Uns wurde vom Bewohner mitgeteilt, dass sich die Tiere noch im Gebäude befinden würden. Bis jetzt können wir das nicht bestätigen. Es raucht noch“, erklärt Herbert Fresser, Kommandant der FF Mörtschach.
Die Florianis konnten ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Wirtschaftsgebäude verhindern und den Brand unter Kontrolle bekommen: „Aber das Bauernhaus ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt“, schildert Fresser. Das Landeskriminalamt ermittelt die Brandursache.
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