05.07.2013 07:27 |

2-Jährigen getötet

Mit 10 Jahren Mörder: Brite Jon Venables bald frei

Einer der bekanntesten britischen Mörder, der als Zehnjähriger (Bild) ein Kleinkind getötet hatte, kommt aus der Haft frei. Der heute 29-jährige Jon Venables werde auf freien Fuß gesetzt, erklärte ein Berufungsausschuss am Donnerstag.

Venables war 1993 gemeinsam mit seinem gleichaltrigen Freund Robert Thompson zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Burschen hatten in einem Einkaufszentrum in Liverpool den zweijährigen James Bulger entführt, gefoltert und erschlagen. Die Tat löste nicht nur in Großbritannien Entsetzen aus.

2001 auf Bewährung frei, neun Jahre später erneut in Haft
2001 wurden Venables und Thompson auf Bewährung aus der Haft entlassen und zu ihrem eigenen Schutz mit neuen Identitäten ausgestattet. Im Juli 2010 kam Venables wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornos erneut ins Gefängnis.

Eltern des Opfers entsetzt: "Der Albtraum geht weiter"
Die Eltern des getöteten James Bulger zeigten sich entsetzt über die neuerliche Freilassung des Mörders ihres Sohnes. "Venables kommt frei. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich erneut durchmache", twitterte James' Mutter Denise Fergus. Der Vater des Buben äußerte sich "enttäuscht und bestürzt". Für ihn gehe "der Albtraum weiter". Venables sei ein Sexualtäter, der schon einmal getötet und klar gemacht habe, dass für ihn der sexuelle Missbrauch von Kindern der "ultimative Kick" sei.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).