Das Budget bereitet in der Kärntner Landeshauptstadt weiterhin Probleme. Der Beirat hat getagt: Personal-Einsparungen sollen bis zu 300 Posten betreffen.
Die erste große Klausur mit dem Konsolidierungsbeirat in der Budgetfrage der Stadt Klagenfurt für 2025 hat stattgefunden. Hirsch-CEO und Messepräsident Harald Kogler und Wirtschaftsprüfer Peter Pilz (BDO) helfen als erfahrene Profis mit, zu einem Budget zu kommen. Auch Bürgermeister Christian Scheider und SP-Finanzreferentin Constance Mochar waren eingebunden, sogar alle 22 Abteilungsleiter im Rathaus waren geladen. Und sie legten (Spar)Konzepte vor.
15 Millionen Euro fehlen
Beim provisorischen Haushalt fehlen 15 Millionen Euro, dabei sollten diese Zahlen im Plus sein. Vieles muss eingespart werden. Die Personalkosten machen 39 Prozent aus. Bürgermeister Christian Scheider spart 30 Beamte ein, SP-Chef Ron Rabitsch will in den nächsten Jahren sogar auf 300 Mitarbeiter verzichten. Einfach sieht es nicht aus.
Scheider hatte zuvor Vertreter der Grazer Stadtregierung und der Holding Graz getroffen. „Graz und Klagenfurt rücken mit der Koralmbahn näher zusammen. Es ist eine riesige Chance für den Wirtschaftsraum. Beide Städte sind auf den neuen Zentralraum gut vorbereitet“, meint Scheider. Natürlich müsste vor der Koralmbahn-Eröffnung dennoch viel investiert werden. Ein Budget wäre dafür dringend notwendig.
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