Eisbullen standen vom Start weg gegen Villach neben der Spur. So setzte es wie schon beim Eisarena-Treff Anfang November eine 2:3-Niederlage. Von Leithammel Peter Schneider gab’s klare Worte.
Nach einem abgefälschten Lewington-Schuss klingelte schon in der ersten Minute das Villacher Torgestänge. Doch bald war klar, das wird nicht das Spiel der Eisbullen, die viele Fehler machten, keinen richtigen Zugriff fanden – es fehlte einfach die Power. Da war gleich zweimal van Nes der Nutznießer. Mit 0:2 ging es für die David-Truppe auch in die erste Pause. Hinten biss Murphy die Zähne zusammen, dafür musste auch Genoway aussetzen.
Erst Schneider – wie Schreier (als Verteidiger) zurück im Line-up – konnte endlich im Powerplay Ex-Eisbullen Lamoureux im Gäste-Kasten bezwingen. Doch van Nes drückte mit Hilfe der Schiedsrichter, die ein Abseits nicht sahen, und Goalie Tolvanen zum dritten Mal ab. Zwar düste Nissner vom Bully weg zum 2:3, aber mehr war nicht drin, Bourke traf nur mehr die Stange (59.).
Die „Adler“ hatten davor noch einige Hunderter vernebelt. „JP“ hexte dazu wieder einmal gegen seinen früheren Verein. „Für ihn freue ich mich besonders“, betonte Gäste-Trainer Tray Tuomi.
„Wir waren von Start weg schlampig, haben nicht zu unserem Spiel gefunden. Wir hatten ungewöhnlich viele Puckverluste, die Linien haben nicht funktioniert – die Chemie hat nicht gestimmt“, erklärte der sehr enttäuschte Trainer Oliver David.
Peter Schneider sprach ebenfalls Klartext: „Wir müssen uns alle in den Spiegel schauen, ob wir diesmal wirklich alles gegeben haben. Wir waren richtig schlecht, haben gleich den Start verschlafen.“ Schon nach dem 0:1 hatte der Leithammel in diesem Spiel das Gefühl, dass das nichts mehr wird. So setzte es erneut daheim ein 2:3.
Die letzte Partie vor der Länderspielpause: Am Sonntag gastiert Bozen in Salzburg.
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