Weltweit sind vergangenes Jahr mehr als zehn Millionen rein batteriebetriebene Fahrzeuge verkauft worden. Das sind um 14,3 Prozent mehr als vor einem Jahr, aber dennoch weniger als erwartet. So war ein Plus von 28 Prozent errechnet worden.
Die Erhebungsmethode für China wurde inzwischen aber korrigiert, um zu verhindern, dass von dort exportierte Fahrzeuge doppelt gezählt werden. China dominiert den Markt mit knapp zwei Drittel der Elektroautos. Das Wachstum liegt dort mit 20 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. Dahinter folgen die USA und Großbritannien. Deutschland fiel vom dritten auf den vierten Platz, weil dort der Elektroautomarkt nach dem Wegfall der Kaufprämie eingebrochen war.
Prämien spielen eine Rolle
Auch in anderen europäischen Märkten wie Frankreich, Österreich, Italien, der Schweiz und Schweden ging es nach unten. „Aktuell zeigt sich, dass der globale E-Auto-Markt weiterhin stark von externen Faktoren abhängt“, sagte Jörn Neuhausen von Beratung „Strategy&“. So lasse sich der starke Absatz in China zum Jahresende auch durch „eine Art Abwrackprämie für den Kauf von E-Autos“ erklären.
In Deutschland seien Absätze aus dem vergangenen Jahr ins laufende verschoben worden, weil die Hersteller heuer deutlich mehr reine Elektroautos verkaufen müssen, um den verschärften CO₂-Regeln nachzukommen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.