Bis kurz vor Weihnachten war die Bilanz der Pioneers Vorarlberg in dieser ICE Hockey-League nicht einmal bescheiden. In den 29 Partien bis 21. Dezember gelangen nur fünf Siege. Mit 20 Punkten zierten die Feldkircher das Tabellenende, auf die zehntplatzierten Vienna Capitals fehlten bereits zwölf Zähler. Einen Monat später sieht die Welt ganz anders aus.
In den letzten elf Spielen feierten die Pioneers acht Siege, waren damit das drittbeste Team der gesamten Liga. Mit 21 nur Gegentoren avancierte die Defensive der Truppe von Headcoach Dylan Stanley zum Prunkstück – einzig der KAC kassierte im Vergleichszeitraum auch so wenige Treffer.
Und plötzlich klappt es zudem im Angriff. So konnte man nun auch „Angstgegner“ wie die Black Wings Linz – gegen die man in den ersten zwei Saisonduellen ohne Tor geblieben war und acht Treffer kassiert hatte – erstmals biegen und den Rückstand auf die Capitals vor den letzten acht Spielen des Grunddurchgangs auf vier Punkte verkürzen.
Erster Saisonsieg gegen Villach muss her
Der nächste Schritt in Richtung Pre-Playoff soll bereits heute gelingen. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den VSV (16) und bei einer Pleite der Caps im Duell mit Meister Salzburg wäre man auf einen Zähler an den Wienern dran. Etwas, das vor gut einem Monat nicht einmal die größten Optimisten für möglich gehalten hatten...
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