Österreichs Unternehmen kämpfen mit dem Fachkräftemangel und sehen sich gleichzeitig zunehmend gezwungen, Arbeitsplätze abzubauen. Fast
20 Prozent der mittelständischen Firmen planen, in den nächsten Monaten Stellen zu streichen – eine Entwicklung, die an die Finanzkrise von 2009 erinnert. Was muss getan werden, um dieser Krise zu begegnen und den Arbeitsmarkt zu stabilisieren?
Laut einer Umfrage von EY sehen viele Unternehmen die Wirtschaftslage als ernst an. In mehreren österreichischen Regionen verschlechtert sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt dramatisch. Besonders in Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg planen viele Unternehmen, ihre Belegschaft zu reduzieren. Trotz dieser negativen Entwicklungen hoffen einige Regionen, wie Wien, auf ein Stellenwachstum.
Gleichzeitig kämpfen viele Unternehmen mit einem Mangel an qualifizierten Fachkräften. Zwei Drittel der befragten Unternehmen betrachten diesen Mangel als das größte Risiko für ihr Wachstum. Der Fachkräftemangel wird vor allem durch die geringe Bereitschaft, in Vollzeit zu arbeiten, und den demografischen Wandel weiter verschärft. Besonders in Kärnten und dem Burgenland fällt es Firmen schwer, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden.
Welche langfristigen Lösungen sehen Sie, um dem Fachkräftemangel in Österreich entgegenzuwirken? Was sollten Unternehmen tun, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten? Wie erleben Sie den Arbeitsplatzabbau in Ihrer Branche? Teilen Sie Ihre Meinung dazu mit uns und der Community in den Kommentaren!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.