Dem Zoll gelang im November ein großer Schlag gegen die Produktpiraten. Insgesamt wurden mehr als 5000 gefälschte Luxusartikel sichergestellt, der Großteil davon Kleidung.
Der Flughafen Wien im niederösterreichischen Schwechat gilt seit jeher – neben dem stets wachsenden Passagieraufkommen – auch als Drehscheibe für den internationalen Warenverkehr. Viele Produkte, die Österreich aus dem fernen Ausland erreichen oder die das Land nur auf ihrem Handelsweg durchqueren, müssen irgendwann einmal hier durch. Nicht alles, was aus Fliegern ferner Länder ausgeladen wird, ist jedoch auch legal. So etwa Waren, die den Originalen der Designer verwechselnd ähnlich schauen, jedoch in meist mangelnder Qualität kopiert wurden und günstig vertrieben werden.
Louis Vuitton, Gucci und haufenweise Nike-Artikel
Wie erst jetzt bekannt wurde, gelang den Zöllnerinnen und Zöllnern im Cargobereich des Flughafens bereits Mitte November bei einem Schwerpunkt ein großer Schlag gegen jene Produktpiraterie.
In vier Sendungen aus Thailand, die Österreich eigentlich nur durchqueren sollten und für Abnehmer in Großbritannien und in den Niederlanden vorgesehen waren, stieß der Zoll auf 5121 gefälschte Markenprodukte. Darunter befanden sich nachgeahmte Edelmarken wie Louis Vuitton oder Gucci – aber auch unzählige der Marke Nike nachgeahmte Sportartikel.
1402 Paar Schuhe, 1279 Taschen und Rucksäcke, 415 Sporthemden, 378 Kappen, 193 Jacken, 318 Stück Schmuck, 115 Gürtel und 318 Trainingsanzüge wurden sichergestellt. Finanzminister Gunter Mayr zeigte sich zufrieden: „Produktpiraterie ist kein Kavaliersdelikt!“
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