Im Jahr 2011 eröffnete die fleißige Obervellacherin Reinhild Wendl eine Schneiderinnenschule in Tansania (Afrika) – nun forciert sie den Austausch zwischen Österreich und Afrika weiter, indem sie WI´MO-Schülerinnen einen Aufenthalt ermöglicht.
„Ich möchte langfristige Projekte ins Leben rufen“, hat sich die 84-Jährige vorgenommen. Reinhild Wendl – selbst Schneidermeisterin – wurde für ihr Engagement in Tansania bereits als „Krone“-Herzensmensch ausgezeichnet. Denn seit 2011 betreibt sie in Ostafrika eine Schule für junge Mädchen und Frauen, die sie zu Schneiderinnen ausbildet: „Das ist einfach mein Herzensprojekt“, so Wendl, die in Afrika liebevoll „Mama Wendy“ genannt wird.
In diesem Jahr machte sie den nächsten Schritt: „Heuer haben wir erstmals in Kooperation mit der WI´MO Klagenfurt drei Kärntnerinnen für ein mehrwöchiges Praktikum nach Afrika geschickt, wo sie mit meinen Mädchen eine eigene Modeschau auf die Beine gestellt haben“, erzählt Wendl der „Krone“. Von der Planung, dem Zeichnen bis hin zum Einkauf und der Handarbeit haben die Schülerinnen alles alleine gemacht.
Auch kommendes Jahr soll das Erfolgsprojekt weitergeführt werden: „Die Schülerinnen lernen sehr viel über die Kultur, das Leben in Afrika – und bringen auch ihr Know-how in meine Schneiderei-Schule“, erklärt Wendl. Deshalb sind es auch immer Schülerinnen, die kurz vor der Matura stehen – so können sie Gelerntes weitergeben. Finanziert wird das Projekt von Wendl und ihrem Verein.
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