Die Sprachprobleme in den Klassenzimmern nahmen in den vergangenen Jahren zu, in Kindergärten sieht es nicht besser aus. Im laufenden Schuljahr wurden in Wien 45 Prozent der Volksschüler in der ersten Klasse Volksschule als außerordentlich eingestuft. Sie können laut Definition nicht gut genug Deutsch, um dem Unterricht zu folgen, obwohl sie im Schnitt zwei Jahre den Kindergarten besucht haben.
Experten sehen zwar grundsätzlich viel Potenzial zur Deutschförderung – aber nur, wenn es genug und entsprechend ausgebildetes Personal dafür gibt. Zusammengefasst:
„Diejenigen, die mit den Kindern viel in Kontakt sind, müssen in dem Bereich umfassender geschult werden.“ Das Unterrichten in den Deutschförderklassen werde in der Praxis aber stattdessen oft von den jüngsten Kollegen übernommen, obwohl diese für diese schwierige Aufgabe nicht oder noch nicht ausgebildet seien, so Blaschitz.
Vier Prozent Gehaltsplus in privaten Einrichtungen
Kindergartenpädagogen und Assistenzkräfte in Privatkindergärten bekommen ab 1. Jänner übrigens vier bzw. 4,3 Prozent mehr Gehalt. Das neue Mindestgehalt für Kindergartenpädagoginnen im ersten Jahr liegt nun bei 3063 Euro, für Assistenzkräfte bei 2137 Euro
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.