Aufmerksamen Wanderern ist es zu verdanken, dass 40 völlig verwahrloste Katzen kürzlich von ihrem Leid befreit werden konnten. Die verständigte Amtstierärztin zögerte – in einer Gemeinschaftsaktion mit der Arche Noah – keine Sekunde, um den armen Tieren zu helfen.
„Kürzlich erreichte uns ein dringender Hilferuf aus der Region Weiz. Besorgte Wanderer registrierten in der Nähe eines Bauernhofes beziehungsweise Ferienhauses ein immer größer werdendes Rudel streunender Katzen“, berichtet Katharina Gründl vom aktiven Tierschutz Arche Noah.
Die Weizer Amtstierärztin Melina Maurer fand die gemeldeten Tiere in einem „katastrophalen Zustand“ vor. „Viele waren abgemagert und schwer krank“, sagt Gründl. Besonders tragisch: Einige Katzen hatten bereits ein Auge oder sogar beide Augen verloren. „Dies kann aufgrund von Katzenseuche, wenn die Krankheit nicht behandelt wird, und Inzucht auftreten. Die Tiere müssen furchtbare Schmerzen gehabt haben“, sagt die Expertin.
Gute Plätze für Jungkatzen gesucht
Während einige Tiere nach der notwendigen medizinischen Behandlung und Kastration wieder an ihre gewohnte Futterstelle zurückkehren konnten, benötigen die schwächsten und jüngsten Tiere nach wie vor intensive Pflege. „Vor allem die Kitten können nicht auf der Straße überleben – für sie suchen wir nun liebevolle Plätze, sobald sie stark genug sind“, hofft Gründl auf Unterstützung aus der Bevölkerung.
Die Tierschützer weisen einmal mehr darauf hin, wie wichtig eine verpflichtende Kastration wäre: „Nur so können wir das Leid der Streunerkatzen eindämmen.“
Ihre Hilfe zählt! Die medizinische Versorgung der geretteten Katzen bedeutet enorme Kosten – der Tierschutzverein ist auf Spenden angewiesen. Empfänger: Aktiver Tierschutz Austria, IBAN AT71 3800 0000 0513 5025, BIC RZSTAT2G, Verwendungszweck: PA Katzenleid
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