Die kleine Anna verschwindet spurlos, ihre Familie sucht verzweifelt. Doch der See birgt düstere Geheimnisse! Als Paris (Dylan O‘Brien) zurückkehrt, um den Tod seiner Mutter zu verarbeiten, verstricken sich alte Legenden und Schicksale in unheimlicher Tiefe. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zum mysteriösen Drama „Caddo Lake“.
Es gibt ihn wirklich, diesen riesigen See zwischen Texas und Louisiana. Und in dem rund 10.000 Hektar großen Feuchtgebiet werden zwei Schicksale ihren Weg nehmen: Ellie (Eliza Scanlan), selbst noch ein trotziger Teenager, wird nach ihrer plötzlich verschwundenen kleinen Stiefschwester suchen.
Und Paris (Dylan O’ Brien) zieht es im unwegsamen Sumpfgebiet an jene Stelle, wo seine Mutter mit dem Auto tragisch verunglückte.
Es sind die unterschiedlichen Farbgebungen der Handlung, die erst irritieren und dann auf das Trennende verweisen, leben die beiden Figuren doch am selben Ort, aber nicht in der gleichen Zeit. Dass M. Night Shyamalan hier als Produzent firmiert, lässt sich bald an dem sich entfaltenden Mysterium erahnen, das sich aus den tragischen Geschehnissen in einer Kleinstadtgemeinschaft herausschält.
Subtil, aber doch bestimmt wird hier die Spannungsschraube angezogen, bis sich das Traumata-Puzzle zu einem bezwingenden Ganzen fügt.
Und still und starr liegt der See ...
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