Mexiko heute: Top-Anwältin Rita (Zoe Saldaña) versinkt in kriminellem Sumpf – bis Kartellboss Manitas (Karla Sofía Gascón) sie für seinen radikalen Ausstieg engagiert! Sein Ziel: Transformation zur Frau und neues Leben als Emilia Pérez. Ein explosiver Mix aus Mafiathriller und bewegendem Drama! Lesen Sie hier die ganze Kino-Kritik zu „Emilia Pérez“.
Als Anwältin ist Rita M. Castro (Zoe Saldana) ein Ass, die Klientel, die in der Kanzlei ihres korrumpierbaren Chefs aus und ein geht, ist allerdings schwerst kriminell. Aber auch mexikanische Verbrecher brauchen dann und wann Rechtsbeistand! Dass Rita sodann auf offener Straße entführt wird, hat seinen Grund: Ein berüchtigter Kartellboss plant seinen Ausstieg nebst der totalen Transformation seines Ichs!
Die toughe Juristin soll seine Ermordung vortäuschen, die OP für die von ihm ersehnte Geschlechtsumwandlung timen – und dessen Frau und Kinder in die Schweiz bringen. Geld spielt keine Rolle!
Der französische Regisseur Jacques Audiard, der die Genrevielfalt virtuos bespielt („Der wilde Schlag meines Herzens“, „Ein Prophet“, „Der Geschmack von Rost und Knochen“, „Wo in Paris die Sonne aufgeht“ u. a. ) unterfüttert den im Gangstermilieu angesiedelten Identitätswandel mit glamourösen Musical-Sequenzen und verbindet Mafiaplot und Arthouse-Melodram mit aufwendigen Choreografien.
Der „Pate“ Manitas del Monte wird zu Emilia (stark: Transfrau Karla Sofía Gascón) – und die zeigt sich durchaus geläutert! Mitreißend! Nach dem bejubelten Preisregen in Cannes, geht der Film für Frankreich ins Oscar-Rennen.
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