Lange US-Tradition
Thanksgiving: Joe Biden „begnadigt“ zwei Truthähne
Am kommenden Donnerstag wird in den USA Thanksgiving (Erntedank) gefeiert. Am Montag hat US-Präsident Joe Biden bei einer traditionellen Zeremonie zwei Truthähne begnadigt. Damit blieb den beiden Vögeln das Schicksal zahlloser Artgenossen an diesem Feiertag erspart.
Die Truthähne, die Biden am Montag auf der Südwiese des Weißen Hauses vor dem Tod bewahrte, heißen „Peach“ und „Blossom“ und wuchsen auf einer Farm im Bundesstaat Minnesota auf.
Truthahnessen hat lange Tradition
Zu Thanksgiving wird in amerikanischen Familien traditionell Truthahn serviert. Die Begnadigung der Vögel durch den Präsidenten hat eine lange Tradition. Seit dem 19. Jahrhundert erhält die Präsidentenfamilie vor dem Feiertag einen besonders prächtigen Truthahn.
Was ist Thanksgiving?
Thanksgiving (englisch für „Danksagung“) ist ein sowohl in den USA als auch in Kanada gefeiertes Erntedankfest, dessen Form stark von der europäischen Tradition dieses Festes abweicht. In den Vereinigten Staaten ist der Thanksgiving Day ein staatlicher Feiertag, der am vierten Donnerstag im November gefeiert wird – und in Kanada am zweiten Donnerstag im Oktober.
Präsident Abraham Lincoln (1861 bis 1865) soll nach Angaben des Weißen Hauses auf Bitten seines Sohnes das erste Mal eines der Tiere begnadigt haben. Unter Präsident George Bush senior wurde die Begnadigung 1989 festes Ritual.









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