Mi, 24. Oktober 2018

Durchschnittspreise

28.09.2005 13:34

Lebensmittel teurer als in Italien und Deutschland

Lebensmittel sind in Österreich teurer als in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien, aber immer noch billiger als etwa in Griechenland, Großbritannien und in der Schweiz.

Am tiefsten müssen die Konsumenten in Norwegen im Lebensmittelgeschäft in die Tasche greifen. Am billigsten kommt man beim Kauf in Deutschland weg.

Im Vergleich von 15 europäischen Ländern liegt Österreich leicht unter dem Durchschnitt, im Vergleich der 10 untersuchten Euro-Länder leicht über dem Durchschnitt, geht aus einer am Mittwoch in Wien veröffentlichten ACNielsen-Studie hervor.

Die Preisdifferenzen zwischen dem teuersten und dem billigsten Land in Europa sind laut demMarktforschungsinstitut im Vergleich zu einer vor drei Jahren durchgeführten Studie geringer geworden. "Im Jahr 2002 musste der Konsument für den Warenkorb im teuersten Land noch 71 Prozent mehr bezahlen als im billigsten. Inzwischen liegt die Differenz nur noch bei 50 Prozent", so Martin Prantl, Geschäftsführer von ACNielsen Österreich.

In den großen europäischen Ländern treibe die Kombination aus stagnierendem Wachstum, gedämpfter Nachfrage und zunehmendem Wettbewerbsdruck in der Einzelhandelsbranche die Preise nach unten. Auch die Einführung der gemeinsamen Währung habe EU-weit zu einer gewissen Preisangleichung beigetragen.

Das ACNielsen Euro-Preisbarometer untersucht die Preisentwicklung anhand eines Warenkorbs aus 160 internationalen Markenprodukten aus dem Lebensmittel- und Near-Food-Bereich, über 25.000 Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte wurden in die Studie eingebunden.

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