„Krone“-Interview

Um wen Presley beim Treff in Los Angeles trauerte

Adabei Österreich
17.11.2024 06:00

Die „Krone“ begleitete Austro-Musiker Dennis Jale und traf Priscilla Presley in Los Angeles! Wie sie den 90er des Kings feiern und wie sie ihren Opernball-Gastgeber in Erinnerung halten wird, das verriet die ehemalige Ehefrau von Elvis (er starb 1977) im Gespräch.

Das kommende Jahr ist ein besonderes für Priscilla Presley. Die Schauspielerin und Ex-Frau des King of Rock ’n’ Roll wird nämlich 80 Jahre jung. Gratulation! „Ach, bitte. Da gibt es nicht viel zu gratulieren, feiern werde ich es nicht“, lächelt sie, als die „Krone“ sie zum Interview im Mondrian-Hotel am berühmten Sunset-Boulevard in Los Angeles trifft. Den Geburtstag ihrer einstigen Liebe wird sie dafür aber zelebrieren ...

Von 1967 bis 1973 war Priscilla mit Elvis Presley verheiratet.
Von 1967 bis 1973 war Priscilla mit Elvis Presley verheiratet.(Bild: Viennareport/www.VIENNAREPORT.at)
(Bild: Andreas Tischler)

... gemeinsam mit Austro-Musiker Dennis Jale. Und das gleich zweimal in Europa. „Nächstes Jahr wäre Elvis Presley 90 Jahre alt geworden. Die Community, die ihn liebt und verehrt, ist nach wie vor so groß, dass wir gemeinsam mit Priscilla im März im Jugendstiltheater von Bad Nauheim in Deutschland und dann kurz danach im Wiener Metropol auftreten werden“, erzählt er uns über das Konzept der Elvis-Abende, in denen die Presley was macht? „Ich werde Dinge und Erlebnisse erzählen, die man von Elvis so noch nicht gehört hat“, sagt sie – was sie damit meint? „Also zum Beispiel, dass Elvis’ größte Sorge in der Zeit in Bad Nauheim, als er beim Militär gedient hat, war, dass er vergessen wird. Wir lernten uns ja damals dort kennen und ich musste ihm ständig diese Angst nehmen.“

Die „Krone“ traf die Presley am Sunset Boulevard in L.A.
Die „Krone“ traf die Presley am Sunset Boulevard in L.A.(Bild: Chaluk/Lukas Charwat)

Das Gegenteil war der Fall, bis heute umgibt der Nimbus und das Erbe Elvis Presleys nicht nur sein Stammhaus, Graceland in Memphis Tennessee. Das war ja auch einer der Gründe, warum sie Richard Lugner heuer auf ein Tänzchen zum Wiener Opernball bat: „Oh, es tut mir so leid, dass er nicht mehr unter uns ist. Er war ja so ein wunderbarer Gastgeber“, gerät sie beim Gedanken an den legendären Societylöwen (er starb heuer am 12. August) in Schwärmen.

Erst heuer tanzte sie noch mit Richard Lugner beim Wiener Opernball.
Erst heuer tanzte sie noch mit Richard Lugner beim Wiener Opernball.(Bild: Andreas Tischler)

„Er war so nett und so voller Energie! Als ich hörte, dass er gestorben war, war ich wirklich traurig. Weil er ja doch so gesund und stark gewirkt hatte. Ich habe seine Art geliebt und wir hatten viel Spaß gemeinsam“, erinnert sie sich. Auch an Lugners Streichelzoo: „Er hatte viele junge Damen um sich ... ich glaube aber nicht, dass er mit allen Dates gehabt hatte. Oder?“

Vielleicht klärt sich diese Frage ja, wenn Presley im März nach Wien kommt ...

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