Sie hat Mumm, Grips und weiß, was sie kann. Tamara Radler hat sich einen Beruf gesucht, in dem sie sich die Hände schmutzig macht und viel Verantwortung trägt. In der Männerdomäne Reststoffheizkraftwerk ist die 30-Jährige die einzige Frau, sie hat die Hos'n an und meint: „Man braucht hier ein gutes Mundwerk.“
Der Gestank ist nichts für perfekt gepuderte Näschen. Außerdem ist es laut, heiß und dreckig. Tja, die Arbeit im Reststoffheizkraftwerk der Linz AG wäre für Prinzessinnen wohl ein Albtraum. Nicht für Tamara Radler. „Ich kann zupacken, mache mir gerne die Hände schmutzig“, lacht die 30-Jährige. Die hier in der Männerdomäne der Verbrennungsanlage in Linz die einzige Frau ist.
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