Ausgerechnet ein Austrianer war am Mittwochabend für Rapids blamables Cup-Aus verantwortlich. Dejan Radonjic, der aktuell an den SV Stripfing, den Partnerklub der „Veilchen“, verliehen ist, schoss den Zweitligisten völlig überraschend ins Viertelfinale: „Es war unglaublich!“
Nach einer Flanke, die die Grün-Weißen nicht wegbekommen hatten, stand Dejan Radonjic goldrichtig. Staubtrocken schloss er zum umjubelten 2:1 ab - beim Außenseiter gab es kein Halten mehr. „Der Sieg war überraschend. Wir haben uns alle sehr gefreut, es war einfach ein geiles Gefühl“, sagt Radonjic zwei Tage nach der Sensation im Gespräch mit der „Krone“.
Ob die Hütteldorfer, die auf zahlreiche Stammkräfte verzichteten, den Zweitliga-Klub vielleicht unterschätzt haben? „Ja, ich glaube schon ein bisschen“, so der 19-jährige Verteidiger. Der vor allem seinem Coach, dem ehemaligen Austria-Helden Alexander Grünwald, einen Traum-Abend bescherte. „Er hat gesagt, in einem Spiel ist alles möglich. Wir sollen bis zur letzten Minute dran glauben“, gab es vom Stripfing-Trainer noch die Extramotivation für Radonjic und Co.
„Waren alle sehr müde“
Mit Erfolg – am Ende zog man sensationell in die Runde der letzten acht ein, dort wartet nun der TSV Hartberg. Lange gefeiert wurde jedoch nicht: „Wir waren alle sehr müde. Wir haben am Samstag wieder ein Spiel (Anm. d. Red.: gegen den FAC), wir müssen uns jetzt wieder auf die Liga fokussieren.“
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