Wird das Burgenland das Land, wo Oliven gedeihen? Man wird sehen!
Die Agro Rebels haben schon im Jahr 2019 in Mörbisch einen Olivenhain ausgepflanzt und dort sogar schon ein paar Oliven ernten können. Ein neuer Versuchshain in Gattendorf soll jetzt zeigen, ob auch die Böden auf der Parndorfer Platte für den Olivenanbau geeignet sind. De facto wird die Frage sein, ob die Bäumchen den heimischen Winter überleben.
„Die Bodenbedingungen wären ideal, weil Olivenbäume sich auf denselben Böden wohlfühlen, auf denen auch Wein gedeiht“, erklärt Markus Fink, der wissenschaftliche Leiter der Agro Rebels. Bis zu zehn Grad Minus sei es für die mediterranen Pflanzen auch kein Problem, weiß Fink. Darüber hinaus, könnte es aber schwierig werden. In Gattendorf wurden auf 2000 90 Olivenbäume gesetzt. Verschiedene Sorten sollen zeigen, welche sich hier am wohlsten fühlen. Drei Jahre soll das Projekt dauern, dann will man sagen können, ob Olivenanbau die Zukunft der nachfolgenden Landwirte sein kann.
Herzensprojekt für Bürgermeister
Unterstützt wird das Projekt von Bürgermeister Robert Kovacs, einheimischen Firmen und Politikern. „Mir liegt das Projekt sehr am Herzen“, meint Kovacs. „Es zeigt, wie man innovativ auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren kann.“ Neben den Olivenbäumen gibt es auch einen kleinen Versuchsgarten mit Granatäpfeln, Feigen und Pfirsichen.
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