Kärntner Teilnehmer holten beim 50. Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck höchste Auszeichnungen ab. Mehr als 100 österreichische Volksmusiker spielten dabei auf.
Es ist ein Jubiläum: Seit mittlerweile 50 Jahren findet alle zwei Jahre der Alpenländische Volksmusikwettbewerb in Innsbruck statt, wo die Crème de la Crème der österreichischen Volksmusik-Szene mit Hackbrett, Harfe, Steirischer & Co. auf der Bühne aufspielt. „Für Volksmusiker ist dieser hochkarätige Wettbewerb ein magischer Anziehungspunkt“, so Christian Brugger, Fachgruppenleiter der Musikschulen. „Trotz Zeiten künstlicher Intelligenz lebt die Musik weiter. Bei Volksmusik wird durchs Musizieren traditionelle und kulturelle Vielfalt vereint.“
Acht Kärntner Solisten und acht Ensembles haben vor der hochkarätigen Jury in Tirol ihr Können bewiesen. Insgesamt waren 100 Teilnehmer aus ganz Österreich dabei. „Wir sind unglaublich stolz auf die Sänger und Musiker aus unserer Talentschmiede! Wieder einmal wurde gezeigt, wie großartig ihr Können ist“, so Gernot Ogris, Leiter der Kärntner Musikschulen.
Kärntner Ensembles räumten ab
Sieben Gruppen – Sänger und Ensembles – holten dabei tatsächlich die höchste Auszeichnung ab! Christian Brugger weiß: „Das ist wie die Goldmedaille bei der Olympiade.“ Auf dem Stockerl standen: Die „Heiftenua Musi“, das „Liesertaler Saitnquartett“ aus Gmünd sowie die „Klagenfurter Mädelsrunde“ und der „Kärntner Saitenklang“ (beides Ensembles von der Musikschule Klagenfurt unter der Leitung von Evelin Schuler).
Auch die Leistung der Jüngsten „Jessica & Natalie“ Taferner aus Althofen wurde vergoldet. Ebenso „Gold“ holten die „Glanschl Zwüllinge“ aus Oberkärnten. Brugger: „Das Terzett holte zusätzlich noch den Herma Haselsteiner-Preis ab.“ Dafür gab es 4000 Euro. Auch das Lavanttaler Ensemble „Holbe/holbe“, das in der Gesangskategorie mit Instrumentalbegleitung angetreten ist, stand auf dem Stockerl.
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