Beamte der Polizeiinspektion Ilz hatten zunächst einen Lenker aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld geschnappt, der seit drei Jahren ohne Führerschein unterwegs war. In seinem Umfeld war ihnen ein weiterer Lenker aufgefallen, der schon vor längerer Zeit wegen eines Alkoholdeliktes aufgefallen war und dessen Auto öfters neben dem Wagen des Überführten an einer Tankstelle parkte.
Bei einer Kontrolle am Donnerstag wies der 37-jährige, alleinstehende Arbeiter einen Führerschein vor, der offensichtlich manipuliert war. Der Mann rechtfertigte sich damit, dass er das Dokument versehentlich mit der Hose mitgewaschen habe - eine Behauptung, die den folgenden Überprüfungen nicht standhielt.
Nachschulung nie absolviert
Wie sich nämlich herausstellte, hatte der Oststeirer vor vier Jahren wegen Fahrens mit 1,7 Promille für vier Monate die Fahrlizenz verloren, danach aber nie die erforderlichen Nachschulungen absolviert und den Führerschein auch nicht mehr zurückbekommen. Das manipulierte Dokument stammte aus der Verlassenschaft seines vor vielen Jahren verstorbenen Bruders. Der Oststeirer wurde wegen Fahrens ohne Lenkerberechtigung und wegen der Fälschung besonders geschützter Urkunden angezeigt.
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