Ein Flug von Frankfurt nach Salzburg endete für die Crew und Passagiere mit einer Schrecksekunde und am falschen Zielort. Der Grund: Der Lufthansa-Airbus kollidierte mit einem Vogelschwarm, musste kurz vor Salzburg abdrehen und in München landen.
Eine Schrecksekunde sondergleichen erlebten Passagiere des Lufthansa-Flugs LH1108 von Frankfurt nach Salzburg am vergangenen Samstagabend. Ein Airbus A319 (Registrierung D-AIBA) kollidierte in der letzten Phase des Landeanflugs auf den Flughafen Salzburg um kurz nach 23 Uhr mit einem Vogelschwarm, berichtet das Luftfahrt-Portal Austrian Wings.
Der Aufprall war so heftig, dass die Geschwindigkeitsanzeige im Cockpit ausfiel. Laut dem Bericht hätten die Piloten zudem mitgeteilt, dass durch den Vogelschlag auch die Bordelektrik ausgefallen sei.
Sichere Landung in München
Die Crew sah sich gezwungen, die Landung abzubrechen und wieder auf Flughöhe von 10.000 Fuß (etwas mehr als 3.000 Meter) zurückzukehren. Die Piloten wollten eigentlich den Flughafen Linz ansteuern, der war jedoch bereits geschlossen. Schließlich drehten sie ab und steuerten München an.
Der Airbus 319 musste noch eine Warteschleife fliegen, ehe er am Münchener Airport aufsetzte. Einsatzkräfte wie die Flughafenfeuerwehr hatten sich in der Zwischenzeit bereit gemacht. Um 0.24 Uhr, etwa eine Stunde nach dem Vogelschlag, waren alle Passagiere sicher auf bayerischem Boden anstatt am Zielflughafen Salzburg.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.